|
Für bestimmte Stadien des Prostatakrebses ist die operative Entfernung von Lymphknoten als separater Eingriff
erforderlich. Die Entscheidung hinsichtlich erforderlicher Lymphknotenentfernung wird von den Kollegen der
Strahlentherapie im Einvernehmen mit den Operateuren anhand bestimmter Tumormerkmale getroffen. Dieser Eingriff erfolgt in
unserer Einrichtung minimal-invasiv in "Schlüssellochtechnik" (laparoskopische pelvine Lymphadenektomie).
Stationäre Aufenthaltsdauer:
ca. 5-7 Tage
Vorteile der operativen Lymphknotenentfernung:
• Pathologische Untersuchung der Lymphknoten mit exakter Bestimmung des Tumorstadiums möglich
• Durch die exakte Bestimmung des Lymphknotenstadiums kann die Therapie individuell angepasst werden (z. B.
Strahlendosis).
Nachteile der operativen Lymphknotenentfernung:
• Nicht geeignet für Patienten mit schweren Begleiterkrankungen
• Allgemeine OP- und Narkoserisiken
Operateure:
Chefarzt Prof. Dr. med. habil. F. Steinbach
OA Dr. med. F. Schuster
OA M. Schneider
|